IHLA holt Flüchtlinge an der ukrainischen Grenze ab

Der Bus der IHLA ist am Freitagmorgen, deutlich früher als erwartet, von der ukrainisch-polnischen Grenze nach Velbert zurückgekehrt. An Bord befanden sich 27 Frauen und Kinder, die nun in Velbert untergebracht werden. Die Unterbringung erfolgt zunächst in örtlichen Hotels und später in privaten Wohnungen, welche von engagierten Velberterinnen und Velbertern angeboten wurden.

Dank der überwältigenden Zahl an Sachspenden ist die Versorgung der Frauen und zahlreichen Kinder fürs Erste sichergestellt. Sie haben nun die Möglichkeit in Velbert anzukommen, den ersten Schrecken zu verarbeiten und sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen. Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Helfenden, die keine Mühen gescheut haben, um sich für die Sicherheit und das Wohlergehen dieser Menschen einzusetzen.

Wir hoffen, dass die Frauen und ihre Kinder gut in Velbert ankommen und in Sicherheit die traumatisierenden Erfahrungen verarbeiten können.

Die IHLA sucht jetzt Freiwillige, die Russisch oder Ukrainische sprechen, um die Geflüchteten mit Übersetzungen, als Begleitung oder Ansprechperson zu unterstützen. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter hilfe@ihla-verein.de

Zudem freut sich der Verein weiterhin über Geldspenden. Diese ermöglichen es uns, gezielt auf die Bedürfnisse der Geflüchteten einzugehen und auch in Zukunft flexibel zu agieren.

➥ WAZ-Artikel vom 02.03.2022: IHLA holt Flüchtlinge an der ukrainischen Grenze ab

Hier einige Impressionen
Update 03.03.2022, 18:00 Uhr
  • Der Bus erreichte heute Morgen das Ziel: Eine riesige Flüchtlingsunterkunft an der polnischen Grenze zur Ukraine.
  • Weit über 1.000 Menschen wurden dort aufgenommen, nicht draußen sondern in den Gebäudehallen.
  • Überall Polizei und Militär / auch viele Ukrainer, die Ihr Land verteidigen werden.
  • Viele Menschen warten hier auf Freunde und Familie aus Europa, die sie abholen werden.
  • Die Angst in einen Bus zu steigen, mit unbekanntem Ziel ist enorm; wir haben weit über hundert Menschen angesprochen.
  • Der Bus ist seit 17:00 Uhr auf dem Heimweg: 1400km; wir konnten bisher 27 Personen mitnehmen.
  • Möglich, dass auf der Heimreise Menschen dazukommen.
  • Das Hilfsangebot in Velbert ist überwältigend, der Vorsitzende Gero Sinha hat heute fast 100 Telefonate geführt.
  • Wir organisieren die private Unterbringung, Verpflegung, eben alles…

Update 02.03.2022, 18:00 Uhr

Der Reisebus ist um 15:00 Uhr von Velbert aus gestartet. Der WDR war dabei. Die Reportage ist heute um 19:30 Uhr in der Lokalzeit Bergisches Land zu sehen.

Aleksandra und Waldemar Brill, Tina Wöllner und zwei Busfahrer sind an Board. Wir sind im ständigen Kontakt und teilen alle wichtigen Informationen. Juan Gregori und Gero Sinha hatten zuvor ein Gespräch mit den Vertretern der Stadt Velbert. Ihre Sorge, dass die mitgenommenen Flüchtlinge obdachlos und ohne Verpflegung in Velbert allein gelassen werden ist vom Tisch!

Die Spendenbereitschaft ist überwältigend und ständig kommen Angebote privater Unterkünfte rein.

Für Hilfsangebote oder Kontaktaufnahmen ist die Mailadresse hilfe@ihla-verein.de eingerichtet worden.